Weisheitszahnentfernung
Warum bereiten Weisheitszähne Probleme?
Weisheitszähne brechen meist zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr durch. Ist im Kiefer nicht genügend Platz, bleiben sie verlagert oder nur teilweise durchgebrochen; das kann zu Schmerzen, Zahnfleischentzündungen, Mundgeruch und Karies am Nachbarzahn führen.
Wann sollten sie entfernt werden?
- Bei wiederkehrenden Schmerzen, Schwellungen oder Entzündungen
- Wenn sie Karies oder Wurzelschäden am Nachbarzahn verursachen
- Wenn die Entfernung Teil eines kieferorthopädischen Behandlungsplans ist
Beschwerdefreie und korrekt durchgebrochene Weisheitszähne müssen nicht entfernt werden; die Entscheidung wird anhand von Röntgenbild und Untersuchung getroffen.
Wie läuft der Eingriff ab?
Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung; bei verlagerten Zähnen kann ein kleiner chirurgischer Eingriff notwendig sein. Er dauert meist 20–40 Minuten.
Nach der Entfernung
- Beißen Sie 30 Minuten auf den Tupfer und spülen Sie am ersten Tag nicht den Mund aus.
- Kühlen in den ersten 24 Stunden verringert die Schwellung.
- Verzichten Sie einige Tage auf Rauchen und das Trinken mit Strohhalm.